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Ausbildungsziel: fachliche Kompetenz und starke Persönlichkeiten

(02.09.2020) Sieben junge Männer zwischen 17 und 20 Jahren haben am 1. September ihre Ausbildung bei der Werkstück Raumgestaltung & Versorgungstechnik GmbH begonnen. Max, Erik, Nofel, Lasse, Noah, Paul und Justin lernen Klempner, Maler und Lackierer, Elektroniker, Anlagenmechaniker und Kaufmann für Büromanagement.

Der 18-jährige Erik hat bei Projekten in der Schule bemerkt, dass er ein Händchen für Veranstaltungstechnik hat und entschied sich für die Ausbildung zum Elektroniker. Im Bewerbungsgespräch bei Werkstück war für ihn schnell klar: „Das passt. Hier finde ich genau das, wonach ich suche – eine kleine Firma, in der man sich kennt, wo es persönlich zugeht.“

Ähnlich ging es Noah, 20 Jahre. Nach einer abgebrochenen Ausbildung im Bürobereich hat der Potsdamer sich bei Werkstück für eine Ausbildung als Kaufmann für Büromanagement vorgestellt. „Mir waren alle gleich sehr sympathisch. Um sicher zu gehen, habe ich anschließend ein zweiwöchiges Praktikum gemacht und gemerkt: Ich komme klar, ich kann das und fühle mich hier wohl.“

Viele der Werkstück-Azubis schnuppern erst mal bei einem Praktikum in den Beruf und den Betrieb, um vor der Berufswahl einen Einblick ins echte Arbeitsleben zu erhalten. Manche machen sogar ein ganzjähriges Praktikum, bei dem sie die verschiedenen Ausbildungsberufe, die das Unternehmen anbietet, kennenlernen können.

Zur Begrüßung erhielt jeder von seinem Meister eine kleine Schultüte für den Start in diesen wichtigen neuen Lebensabschnitt. Geschäftsführer Kay-Uwe Sorgalla stellte das Unternehmen mit seinen Arbeitsbereichen und Kunden vor und verwies auf die Werte der zur Immanuel Albertinen Diakonie gehörenden GmbH.

Maler- und Lackierermeister Stephan Maxa überreicht seinem neuen Lehrling Justin eine Schultüte zur Begrüßung. Der neue Ausbildungsjahrgang. Die Azubis mit ihren Meistern, dem Geschäftsführer und dem Ausbildungbegleiter.  

„Nicht nur unsere fachliche Kompetenz, sondern auch unser Auftreten spielt eine wichtige Rolle. Vertrauen und respektvoller Umgang sind den Kunden gegenüber genauso wichtig wie im Miteinander“, betonte Sorgalla. „Es wird auch Reibungspunkte geben, zu denen wir ernsthaft miteinander sprechen müssen. Aber das macht überhaupt nichts. Zusammen entwickeln wir uns und wachsen, damit ihr nach drei Jahren gestandene Fachleute seid.“

Damit die jungen Männer umfassend geschult werden, stehen neben der fachlichen Ausbildung in den kommenden drei Jahren auch regelmäßige Thementage auf dem Programm. Ob Persönlichkeitsentwicklung, Begleitung bei Herausforderungen in der Berufsschule oder Berufsperspektiven nach dem Abschluss – die Azubis haben lehrreiche Jahre vor sich. Herzlich willkommen liebe Auszubildende!

Mehr über die Ausbildungsberufe bei Werkstück erfahren Sie hier

Sicher unterwegs

(15.11.2019) Die Mitarbeitenden von Werkstück absolvierten am 2. November ein Fahrsicherheitstraining im ADAC Fahrsicherheitszentrum im brandenburgischen Linthe. Ein Erlebnisbericht: „Morgens kurz vor 9 Uhr ging es bei Nieselregen los. Nach der Begrüßung gab es ein gemeinsames Frühstück und die notwendigen Formalitäten wurden erledigt. Dann ging es in kleinen Gruppen von sechs bis acht Fahrern auch schon los. Mit dem eigenen Pkw oder dem Transporter fuhren wir auf das Übungsgelände und waren überrascht, wie groß das Gelände ist und wie viele verschiedene Übungsstrecken es gibt. In die Quere würden wir uns bei unseren Testfahrten also nicht kommen.

Das Team von Werkstück auf dem Gelände des ADAC-Fahrsicherheitszentrums in Linthe

Am Vormittag lernten wir den Sinn und Zweck der unterschiedlichen Sicherheitsausstattung der Fahrzeuge kennen. Wir bekamen Hinweise zur sicheren Position des Fahrersitzes und zur optimalen Position der Hände beim Lenken. Es gab unterschiedliche Fahrübungen zum Kurven- und Bremsverhalten.

Nach einer gemeinsamen Mittagspause wurde es richtig spannend. Das nächste Hindernis war die Hydraulikplatte. Diese Platte verursacht ein Schleudern des fahrenden Autos. Dabei musste die Person am Steuer einem Hindernis ausweichen. Auf all diese Einflüsse zu reagieren und gleichzeitig binnen Sekunden das Auto unter Kontrolle zu bringen und die Spur zu halten, das hat jede einzelne Fahrerin und jeden einzelnen Fahrer gefordert und gefördert. Am Beginn des Trainings haben wir die Übungen mit einer Geschwindigkeit von 30 km/h absolviert. Auf Anweisung des Fahrlehrers haben wir das Tempo dann um 10 km/h oder 20 km/h erhöht.

Gegen 18 Uhr war das Fahrsicherheitstraining beendet und wir ganz schön geschafft. Ein Erinnerungsfoto von uns allen und der PKW-Flotte von Werkstück musste natürlich dennoch sein.

Das Fazit dieses Tages, der auch ein schönes Team-Event war: Wir alle starten besser vorbereitet in den Straßenverkehr, können Gefahrensituationen besser einschätzen und haben gelernt, wie man diese besser abwenden kann.“

 

 

Neue Handwerkazubis: „Hier kann ich zeigen, was ich drauf habe“

(18.09.2018) Die Werkstück Raumgestaltung & Versorgungstechnik GmbH hat so viele Auszubildende wie nie zuvor. Sieben Lehrlinge beginnen in einem von „Berlins besten Ausbildungsbetrieben“.

Mit sieben neuen Lehrlingen ist die zur Immanuel Diakonie gehörende Firma Werkstück Raumgestaltung & Versorgungstechnik GmbH ins neue Ausbildungsjahr gestartet. Zwei der Azubis erlernen den Beruf des Malers und Lackierers, drei werden Energieanlageelektroniker, einer Dachdecker und einer Klempner. Insgesamt bildet das erst im Juni von der Handwerkskammer und der IHK Berlin als einer von Berlins besten Ausbildungsbetrieben geehrte Unternehmen zurzeit 13 junge Menschen aus – so viele wie noch nie. Dazu gehören auch die Berufe Anlagenmechaniker Heizung und Sanitär sowie Bürokaufmann.

Schultüte muss sein - fünf der sieben neuen Handwerkazubis bei Werkstück (v.l.n.r.): Kilian Granitzki, Elektroniker, Ricardo Weber, Maler und Lackierer, Leon Jeans, Elektroniker, Nils Richter, Elektroniker, und Sebastian Jordan, Maler und Lackierer.

Einer der neuen Azubis ist Leon Jeans. Nach einem einjährigen Praktikum bei Werkstück lernt er nun Elektroniker. „Im Praktikum konnte ich die verschiedenen Handwerke schon gut kennenlernen. Mit Strom zu arbeiten hat mir einfach am meisten Spaß gemacht“, so der 18-Jährige. „Ich habe mich für die Ausbildung bei Werkstück entschieden, weil die Kollegen sehr freundlich und hilfsbereit sind und ich mich hier richtig ausprobieren kann.“

Im Praktikum den richtigen Beruf finden
Sebastian Jordan hat für sein zweites Lehrjahr als Maler und Lackierer aus genau diesem Grund zu Werkstück gewechselt. „Hier wird mir etwas zugetraut. Ich werde auf Augenhöhe behandelt, darf fachlich mitarbeiten und kann zeigen, was ich drauf habe. Das ist nicht selbstverständlich“, erklärte der 22-Jährige. Dank seiner sehr guten Noten in der Berufsschule und beim Schulabschluss wird er seine Ausbildungszeit voraussichtlich verkürzen dürfen.

„Eine Ausbildung im Handwerk ist eine Grundlage, auf der ihr viel aufbauen könnt. In Zeiten des Fachkräftemangels wird das Handwerk immer mehr nachgefragt und geschätzt“, sagte Geschäftsführer Kay-Uwe Sorgalla anlässlich der Einführung der neuen Azubis. Auch die Firma Werkstück weiß ihre Lehrlinge zu schätzen. Wer noch nicht genau weiß, welchen Beruf er ergreifen möchte, kann ein Praktikum zwischen einem Monat und einem Jahr absolvieren und sich in dieser Zeit mit den unterschiedlichen Ausbildungsberufen vertraut machen. Fünf der neuen Lehrlinge haben über diesen Weg den richtigen Beruf für sich entdeckt.

Dran bleiben mit Hilfe des Ausbildungsbegleiters
Um eine enge Begleitung der Azubis über die fachliche Ausbildung hinaus gewährleisten zu können, hat die Firma seit September einen Ausbildungsbegleiter. Jürgen Friedland, Fachkraft für Arbeitssicherheit in der Immanuel Diakonie, steht den Lehrlingen als Ansprechpartner zur Seite, sei es für ein gut geführtes Berichtsheft, bei Fragen rund um die Alltagsorganisation oder auch bei Schwierigkeiten. Geschäftsführer Sorgalla versprach: „Wir wollen, dass ihr dran bleibt und euch so gut es geht, auf eurem Weg unterstützen.“

Firma Werkstück gehört zu Berlins besten Ausbildungsbetrieben

Die IHK Berlin und die Handwerkskammer zeichnen die Werkstück Raumgestaltung und Versorgungstechnik GmbH für ihre hervorragende Betreuung von Azubis und Praktikanten aus.

Die Werkstück Raumgestaltung und Versorgungstechnik GmbH ist einer von Berlins besten Ausbildungsbetrieben 2018. Die Industrie- und Handelskammer zu Berlin und die Handwerkskammer Berlin ehrten die zur Immanuel Diakonie gehörende Firma für ihre beispielhafte Integration von jungen Menschen, die bei der Suche nach einem Praktikum oder einer Lehrstelle oft größere Hürden überwinden müssen, unter anderem Jugendliche mit Migrationshintergrund aus vielen verschiedenen Ländern.

Nahmen für Werkstück die Urkunde entgegen (v.l.n.r.): Sandra Farfan Lazo, Mitarbeiterin im Innendienst, Lehrling für Büromanagement Dominic Gierczyk und Paula Bellmann, Leiterin Innendienst

Den Preis erhalten Unternehmen für besonders engagierte Nachwuchsförderung. Mehr als 70 Unternehmen aus Berlin oder mit Standorten in Berlin hatten an dem Wettbewerb teilgenommen. Die Berliner Senatorin für Arbeit, Integration und Soziales, Elke Breitenbach, gehörte zur zehnköpfigen Jury, die die Gewinner ausgewählt hatte.

In den 1990er Jahren aus einem Berufsorientierungsprojekt entstanden, ist das Unternehmen Werkstück Raumgestaltung und Versorgungstechnik heute ein Handwerksbetrieb mit einem Dienstleistungsangebot rund um das Gebäude. Daher bildet das Unternehmen in den Bereichen Sanitär, Heizung und Klima, Elektronik, Klempner, Maler und Lackierer bis zum Dachdecker aus. „Dabei geben sie insbesondere jungen Menschen eine Chance, die auf die ‚schiefe Bahn‘ geraten sind. Sie unterstützen sie nicht nur bei der beruflichen Ausbildung, sondern insbesondere bei der Eingliederung in die Gesellschaft“, heißt es unter anderem in der Begründung der Auszeichnung für Werkstück.

Im Praktikum herausfinden, welcher Beruf der richtige ist

Die Ehrung nahmen Paula Bellmann, Leiterin Innendienst, Sandra Farfan Lazo, Mitarbeiterin im Innendienst und Dominic Gierczyk, Lehrling für Büromanagement, für die Fima entgegen. Paula Bellmann ist erste Ansprechpartnerin für die Praktikanten und Auszubildenden in allen Alltagsbelangen. „Ob die Jugendlichen eine Arbeitshose brauchen oder eine Wohnung oder Unterstützung bei Anträgen, sie können immer zu mir kommen. Auch, wenn sie mal eine Nacht durchgefeiert haben und zu müde zum Arbeiten sind, können sie das mit mir besprechen. Solange sie ehrlich sind, finden wir für alles eine Lösung. Uns ist es wichtig, dass sie im Leben zurecht kommen“, betont Bellmann.

Werkstück bietet auch Langzeitpraktika von einem halben Jahr an, damit die Jugendlichen die unterschiedlichen Handwerke und das Büromanagement kennenlernen können. „Wir geben ihnen Zeit, herauszufinden, welcher Beruf zu ihnen passt, aber auch, ob sie das überhaupt schaffen, jeden Tag früh aufzustehen und ihre Arbeit zuverlässig zu machen“, erklärt Geschäftsführer Kay-Uwe Sorgalla.

Zwei 19-Jährige beenden gerade ein Praktikum dieser Art. Beide beginnen ab 1. September gemeinsam mit fünf oder sechs weiteren jungen Menschen eine Ausbildung bei Werkstück: einer zum Dachdecker, der andere zum Elektroniker. Das Unternehmen hat im Durchschnitt zwölf Auszubildende und monatlich drei bis sechs Praktikanten.

Sechs Auszubildende starten 2014 bei Werkstück ihre Berufsausbildung

Zum 1. September 2014 konnten wir bei Werkstück insgesamt sechs Auszubildende begrüßen. Einer von ihnen beginnt seine Ausbildung im Bereich Heizung-Sanitär ein Auszubildender, ein weiterer im Bereich Elektrotechnik. Zwei Auszubildende erlernen den Beruf des Bürokaufmanns bzw. der Bürokauffrau und erstmals in der Geschichte von Werkstück steigen zwei Auszubildende im Bereich Bauklempnerei ein.

Traditionsgemäß wurde jedem und jeder Auszubildenden eine Schultüte überreicht, um ihnen den Einstieg in die Ausbildung ein Stück weit zu versüßen. In seiner Begrüßungsansprache gab Geschäftsführer Kay-Uwe Sorgalla den Auszubildenden
die Lebensweisheit "Wer etwas will, sucht Wege, wer etwas nicht will, sucht Gründe" als Rat mit auf den Weg.

Der Wille neue Wege zu suchen, so wünschte ihnen Kay-Uwe Sorgalla, solle den Auszubildenden immer wieder Hilfestellung sein, sie in ihrer Entscheidung eine qualifizierte Ausbildung im Handwerk zu machen bestärken und sie darin unterstützen, den erfolgreichen Abschluss der Ausbildung als Ziel im Blick zu behalten.

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